Neu KollegInnen
 


Frau Fürsen

An einem Donnerstag im November 2002 saßen mein Mann und ich gemütlich beim Frühstück (unsere Kinder waren bereits in der Schule), als der Schulrat Kaack anrief. Auf seine Frage, ob ich mir vorstellen könnte, in der nächsten Zeit eine Stelle in Todenbüttel zu übernehmen, antwortete ich spontan mit ja, warum eigentlich nicht. Zwei Tage später erfolgte ein zweites Telefonat: "Morgen geht`s los! Da können Sie gleich zur Lehrerkonferenz gehen und sich dort vorstellen." Jetzt musste ich aber doch ein bisschen schlucken . Mit einer so kurzen "nächsten Zeit" hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Das Schicksal nahm seinen Lauf. Es folgten zwei Telefonate mit Frau Brunkert, die mich ermunterte und mir Mut zusprach. Nach vierzehnjähriger Pause im Schuldienst waren schon die ersten Tage, für mich doch unerwartet, wie "Gestern". Dies lag sicherlich auch daran, dass mir sowohl das Kollegium, als auch die Schüler den Einstieg leicht machten.

Und nun zu mir: als drittes von vier Kindern kam ich 1957 in Hannover zur Welt. Meine Leistungen in der Schule standen häufig hinter meiner Begeisterung für den Reitsport zurück, der bis heute noch immer eine maßgebende Rolle in meinem Leben spielt.

Mein Studium absolvierte ich in Kiel. Dank meiner Zusatzausbildung als Sporttherapeutin für Herzpatienten freute ich mich über eine sofortige Anstellung im Rehabilitationszentrum in Bad Segeberg. Viele meiner Mitstudenten konnten damals aufgrund der sog. Lehrerschwemme ihren erlernten Beruf nicht ausüben.

1992 zog ich nach Katzheide bei Jevenstedt, übernahm neben meiner Arbeit im Reha-Zentrum noch zwei halbwüchsige Jungs, heiratete und wurde Mutter von Oscar (*1994) und Rixa (*1995). Wir leben mitten auf dem Land, was ich mir immer gewünscht habe. Zu unserem Haushalt gehören ein großer Garten und, wie selbstverständlich, eine junge Hündin, ein alter Kater und zwei Ponies.


Herr Jastremski

Da ich erst vor 2 Monaten hier mein Referendariat angetreten habe, kennen mich sicherlich noch nicht sehr viele. So kommt es sehr gelegen, mich hier im Jahrbuch vorstellen zu können.

Ich heiße Bernd Jastremski und bin 30 Jahre alt. Ich wohne in Kronshagen, bin aber wegen der kürzeren Strecke viel bei meinen Eltern in Büdelsdorf bei Rendsburg.

Nach meiner Schulzeit habe ich meinen Zivildienst geleistet und dann mit dem Studium für das Lehramt begonnen, unterbrochen von 1 Jahr Aufenthalt in Kanada bei Verwandten, um mein Englisch zu verbessern, da ich mich für die Fächer Englisch und Sport entschieden hatte.

Da kann ich auch gleich auf meine Hobbys zu sprechen kommen: Schon im Alter von 6 Jahren habe ich Fußball und Tennis im Verein gespielt. Wegen verschiedener Verletzungen habe ich jedoch das aktive Fußballspielen aufgegeben, schaue mir aber leidenschaftlich gern alle Fußballspiele im Fernsehen an. Ich konzentriere mich nun ganz auf das Tennisspielen, und zwar spiele ich in Büdelsdorf und Altenholz. Ansonsten halte ich mich mit täglichem Joggen und anschließender Gymnastik fit, damit mir die Schüler beim Sportunterricht nichts vormachen können. Gern fahre ich auch lange Strecken mit dem Fahrrad, bei schlechtem Wetter lese ich sehr gern.

Mir gefällt es an dieser Schule bisher sehr gut und ich hoffe, dass ich mich hier gut einleben werde.

Bernd Jastremski


Herr Kaczmarek

Wenn es brenzlig wird, bin ich da.

So könnte man das Lebensmotto von mir, Alexander Kaczmarek, beschreiben. Ein kurzer Rückblick:

Geboren wurde ich am 10.01.1973 in einem kleinen Dorf in der Lüneburger Heide (mein Bruder hätte lieber ein Moped gehabt, aber so hatte er einen kleinen Bruder). Mit 15 Jahren verließ ich das Dorf, da mein Vater in Rendsburg wieder Arbeit fand. Hier machte ich dann mein Abitur und diente anschließend zwei Jahre als Sanitäter bei der Bundeswehr. Dann begann mein Studium in Kiel (Mathe und Geschichte), das ich im Dezember 2001 mit der ersten Staatsprüfung erfolgreich abschloss. Zwischen Studium und meinem Referendariat hier bei euch in Todenbüttel unterrichtete ich kurze Zeit beim Berufsfortbildungswerk in Neumünster und in Schleswig an einer Schule der Diakonie.

Mein größtes Hobby ist die Freiwillige Feuerwehr, in der ich mittlerweile seit 13 Jahren in Rendsburg bin. „Sport“ mache ich natürlich auch (Schach, Billard, Tischfußball *g* ). Dann spiele ich unwahrscheinlich gerne Gesellschaftsspiele (z.B. Siedler von Catan). Wenn ich mal Zeit habe, fahr ich auch gerne weg. D.h. aber nicht, dass ich dann am Strand rumliege, sondern dass ich mir Städte anschaue (am liebsten Prag). In den Sommerferien bin ich bisher jedes Jahr auch mit einer Jugendgruppe im Zeltlager unterwegs.

Was wünsche ich mir nun für meine Zeit an eurer Schule?

Eigentlich, dass ihr so bleibt, wie ihr seid, denn der Unterricht macht mir sehr viel Freude, auch wenn es mal anstrengend ist. Außerdem, dass ihr Spaß am Lernen habt, wofür ihr natürlich selber mit verantwortlich seid. Denn was macht in der Schule mehr Spaß als eine 1 oder 2 zu bekommen? (Den Lehrern ist das übrigens auch lieber, als eine 5 oder 6 zu geben!)

Für meine Schüler/innen nehme ich mir bei Problemen auch gerne jederzeit Zeit, sei es nun während oder außerhalb des Unterrichts. Denn: Wenn es brenzlig wird, bin ich da.

Euer Alexander Kaczmarek


Frau Koltzau

„Wooo arbeitest du? In Todenbüttel?“

An diese Frage habe ich mich in den letzten Monaten gewöhnt und kann für alle Unwissenden die Wegbeschreibung von Kiel (meinem Wohnort) nach Todenbüttel inzwischen im Schlaf aufsagen.

Bevor ich an die DGS Todenbüttel kam, habe ich in Kiel die Fächer Deutsch, Erdkunde und Religion studiert. In der Wartezeit zwischen dem 1.Examen und dem Referendariat habe ich geheiratet und eine Tochter (Johanna) bekommen. Den zweiten Teil meiner Ausbildung habe ich in Kiel an der Theodor-Möller-Schule absolviert. Als ich letzten Sommer das Angebot bekam, an eure Schule zu kommen, habe ich mich sehr gefreut, dass meine Bewerbung an eine ländliche Schule erfolgreich war. Seitdem unterrichte ich mit viel Spaß in den Klassen 1b, 3b, H5, H 8a und H 8b.

In meiner Freizeit spiele ich gern Querflöte und mache Jiu-Jitsu. Außerdem lerne ich z.Zt. schwedisch, da ich mein Herz an Skandinavien verloren habe, wo ich mir zu meiner Pensionierung in ungefähr 35 Jahren (!) ein rotes Bullerbü-Haus kaufen werde.

Schöne Sommerferien wünscht euch allen

Mareile Koltzau


Frau Seelhoff

Hallo Todenbüttel, da bin ich!

Mein Name ist Gabriele Seelhoff, ich bin 45 Jahre alt (oder jung) und in Rendsburg geboren. Hier habe ich auch meine Sturm- und Drangzeit verlebt und das Abitur an einem damals reinen Mädchengymnasium gemacht. Dann ging es in die Weltstadt Kiel an die Pädagogische Hochschule. Hier studierte ich Deutsch und Geschichte für Realschulen. Da Sport eines meiner Hobbys ist, absolvierte ich auch die Lehrbefähigungen im Schwimmen und Skilauf. Nach der Ausbildung verschlug es mich und meinen Mann in das Rheinland nach Bad Neuenahr, wo Juliane, unsere Tochter, geboren wurde. Permanentes Heimweh nach guter Luft und einer starken Brise führte uns wieder in den Norden. Seit 1988 lebe ich nun mit meiner Familie, Sohn Claas inklusive, in Jevenstedt. Ein Jahr nach dem Tod meines Mannes wollte das Schulamt mich ganz plötzlich wieder einstellen. Knall auf Fall landete ich zuerst in Westerrönfeld und dann in Jevenstedt an der jeweiligen Grund- und Hauptschule. Endlich erreichten mich dann aber der Ruf und die Verbeamtung aus Todenbüttel. Ich bin nun Klassenlehrerin der H 8a und fühle mich bei euch sehr wohl!


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Stand: 05.09.05 12:08